Reverse Engineering

Bedeutet übersetzt so viel wie die umgekehrte Entwicklung, welche aus einem vorhandenen Produkt Strukturen, Zustände, Verhaltensweisen oder allgemein Eigenschaften extrahiert. Im Weiteren wird detailliert auf Reverse Engineering, im Bezug auf geometrische Eigenschaften, eingegangen.

Verglichen zu den meisten Unternehmen bieten wir Ihnen die Möglichkeit direkt aus Scan-Daten ein parametrisches CAD-Modell abzuleiten.

Warum Reverse Engineering bei VVL beauftragen?

Reverse Engineering und Flächenrückführungen werden von verschieden Unternehmen angeboten, welche unterschiedliche Hintergründe haben, im Vergleich zu einem durch Messtechnik geprägtem Unternehmen, sind wir zusammen durch über 20 Jahre Konstruktion geprägt. Unsere Expertise besteht darin, dass wir die Konstruktionsabsicht hinter einem Projekt oft ganzheitlich überblicken. Wir können folgende Gesichtspunkte aus Erfahrung beisteuern:

  • Verständnis der ursprünglichen Konstruktionsabsicht/Funktion
  • Umgang mit offensichtlichen Fertigungsabweichungen am Originalteil (z.B. Sandguss)
  • Umgang mit parametrischer Konstruktionssoftware
  • Notwendige Funktionale Merkmale (Toleranzen, Passungen, Normen…)
  • Ableitung einer fertigungsgerechten Dokumentation (Fertigungszeichnungen, Verzugmodelle...)
  • Kenntnisse über Fertigungsverfahren (Kunststoff, Metall, generativ…)
  • Wissen über verwendete Materialien
  • Nahtlosen Übergang ins Reengineering möglich (Modifikation/Customization der Daten)
  • Direkter Herstellung von 3D-gedruckten Mustern möglich

Um unsere Leistung zu verbessern arbeiten wir bei speziellen Fragen zum Thema 3D-Scan mit kompetenten Unternehmen im Bereich 3D-Scanen und Computertomographie zusammen.

Supplied by VVL-Engineering

Real Part
3D Scan
Best-fit Surfaces
Hybrid / Parametric model
Quality control
Modification / Development
Drawings

Es gibt unterschiedliche Stufen der Stufen der Änderbarkeit von Flächenmodellen, welche immer das Ergebnis von Reverse Engineering sind.

Die oben dargestellten Stufen werden im Folgenden an Beispielen erläutert. Im Auftragsfall wird

NURBS-Flächen

  • Repräsentieren weitgehend ursprüngliche Konstruktionsabsicht
  • Extrem Verringerte Datengröße verglichen zu Polygonnetz
  • Geringste Datengröße von allen Stufen
  • Class-A Flächen sind möglich (optische Eigenschaften)

NURBS-Flächenpatch

  • Möglichst perfekte Annäherung des Flächenmodells an das Polygonnetz möglich
  • Verarbeitung kann bei viel Flächen Hardwareintensiv sein

Hybridmodelle

  • Enthält Teilweise über Konstruktionselemente erzeugte Geometrien
  • Vom Kunden definierte Bereiche in definiertem Maß änderbar
  • Meist bester Kompromiss aus Kosten und Nutzen

Modell aus parametrischen Konstruktionselementen

  • Maximale Kontrolle über Änderungen
  • Parametrischer Aufbau ermöglicht schnelle Ableitung von Varianten
  • Definition der Struktur erfolgt nach Kundenzweck
  • Integration von Funktionalen Zusammenhängen zwischen Parametern (Wandstärkenverhältnis zu Gesamtvolumen, Auszugschrägenverhältnisse)